Erik 17 Jahre alt erzählt:


Dieses Jahr will unsere Klasse eine Klassenfahrt nach London machen. Und ich möchte mitfahren. Ich will den berühmten Big Ben oder Royal Palace sehen. Und natürlich auch viele andere Sehenswürdigkeiten, die es in London gibt. Es ist für mich aber problematisch, denn die Reisekosten betragen 500 Euro. Lange habe ich mit meinen Eltern darüber gesprochen, ob sie mir das Geld leihen oder nicht und wir sind zu dem Schluss gekommen, dass ich selbst das Geld besorgen muss. Meine Mutti ist nämlich arbeitslos und auch mein Vater verdient nicht sehr viel Geld. Das reicht nur dazu unseren Lebensstandart zu haben und das ist alles. Also habe ich beschlossen eine Arbeit zu suchen und selbst das Geld für die Reise zu verdienen. Mein Vater hat mir ein paar Tipps gegeben wo ich eine gute Arbeit finden könnte. Zuerst habe ich die Zeitungen angesehen, wo es eine Vielzahl an Jobs war. Vor allem Helfer für den Bau oder Reinigungskräfte hat man gesucht. Das wollte ich aber nicht machen, weil das für mich zu anstrengend ist. Ja natürlich haben die Firmen dafür einen guten Lohn geboten – 10 Euro die Stunde. Das war sehr gut, aber zu anstrengend. Also habe ich weiter gesucht. Nach ein paar Tagen habe ich im Internet Café im Internet gesurft und eine Anzeige gelesen, wo stand, dass jemand für die Austragung der Zeitungen gesucht wird. Ich habe den Kontakt abgeschrieben und gleich nach Hause gerannt. Dann habe ich mit der Agentur, die diese Arbeit angeboten hatte telefoniert und schließlich die Arbeit auch bekommen. 5,50 Euro pro Stunde waren nicht schlecht und ich konnte auch gleich am nächsten Tag anfangen. Ich bin also am nächsten Tag in die Agentur gekommen, wo ich einen Vertrag unterschrieben habe und schließlich die ganzen Werbeblätter bekommen habe. Meine Aufgabe war es diese Blätter zu sortieren und dann auszutragen. Ich musste es jeden Tag nach der Schule machen 4 Stunden lang. Dann wurden diese Werbeblätter am Samstag in unserer Stadt verteilt. Wir waren zu sechst in der Agentur und alle hatten einen Bereich – also Straßen, wo er die Werbeblätter austragen musste. Das dauerte dann fast den ganzen Tag. Na ja es war eine sehr anstrengende Arbeit, die ich leider nicht sehr geschafft habe. Ich habe nach einem Monat harter Arbeit gekündigt. Na ja aber mit 250 Euro habe ich ein bisschen Geld für die Londonreise schon verdient. Ich habe also weiter gesucht und schließlich eine neue Arbeit gefunden. Ich habe in einem Supermarkt die Ware ausgepackt und in die Regale gestellt. Das fand ich recht toll. Es war nämlich nicht anstrengend und ich habe auch noch gut verdient 5 Euro die Stunde. Im nächsten Monat hatte ich schließlich die 500 Euro zusammen und konnte mir die Reise nach London bezahlen. Das war ein Gefühl. Ich war richtig stolz auf mich selbst. Bis jetzt arbeite ich im diesen Supermarkt und verdiene weiter. Wenn ich dann nach London fahre brauche ich nämlich auch Taschengeld um die Geschenke zu kaufen. Ich freue mich jetzt schon auf die Erlebnisse, die ich in London haben werde. Und wie sieht es mit dir aus? Hast du selbst auch schon eine Erfahrung mit der Arbeit? arbeitest du? Erzähle davon und sag auch wie du dazu gekommen bist.




Aufgaben zum Thema:


  1. Beschreiben Sie das Bild! Was macht der Junge und das Mädchen?


http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-berlin-fuer-kinder/ferienjobs-fur-schuler-berlin


http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1326700681089

 

  1. Welche Arbeit machst du?

  2. Willst du später auch arbeiten?

  3. Welche Arbeit macht dir Spaß?



 

Wortschatz:


die Klassenfahrt – školský výlet

berühmt – známy, slávny

die Sehenswürdigkeit – pamätihodnosť

Reisekosten betragen 100 Euro – cestovné náklady sú 100 eurp

Geld leihen – požičať si peniaze

zu dem Schluss kommen – prísť k záveru (rozhodnutiu)

etwas besorgen – niečo si zaobstarať

nämlich – totižto

der Lebensstandart – životný štandard

etwas beschlossen – niečo rozhodnúť

die Zeitung – noviny

eine Vielzahl – veľký počet

der Helfer – pomocník

die Reinigungskraft – upratovačka

anstrengend sein – byť namáhavý

anbieten – ponúkať

die Anzeige - inzerát

die Austragung der Zeitung – roznos novín

abschreiben – odpísať

schließlich - nakoniec

der Vertrag – zmluva

die Werbeblätter – reklamné letáky

verteilen – rozdeľovať, rozširovať

wir waren zu sechst in der Agentur – v agentúre sme boli šiesti

der Bereich – oblasť

kündigen – dávať výpoveď (z práce)

auspacken – vybaliť

in die Regale stellen – postaviť do regálov

das fand ich recht toll – to sa mi celko páčilo

bezahlen – zaplatiť

das Gefühl - pocit

stolz sein – byť pyšný

das Taschengeld – vreckové

die Erlebnisse – zážitky

die Erfahrung - skúsenosť

erzählen – rozprávať

 



Zopakujte si:
1. Warum arbeitet Erik?
2. Wo hat Erik seine erste Arbeit gefunden?
3. Warum haben Eriks Eltern ihm das Geld nicht gegeben?
4. Wo arbeitet Erik heute? Was muss er machen?
5. Gefällt ihm seine Arbeit?
6. Wieviel Geld verdient er pro Stunde?

Zdroje obrazkov:
1, http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-berlin-fuer-kinder/ferienjobs-fur-schuler-berlin
2,http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1326700681089